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  • Mit Licht geschossen | 22. Bildpräsentation


    13:00 Uhr

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    Mit Licht geschossen, Veranstaltungen

Mit Licht geschossen | 22. Bildpräsentation

Historische Originalaufnahmen, eingefangen in Chemnitz, an der West- und Ostfront, großformatig plakatiert.

Eine Fotografie – einen Monat lang – an unterschiedlichen öffentlichen Plätzen von Chemnitz, über die gesamte historische Spiegelungsdauer 2014-2018.


„Für Kaiser und Vaterland“

„Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztendlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.“
(Dwight D. Eisenhower)

„Immer voran und weiter vorwärts!“ marschierten auch die Chemnitzer Truppen, die einst im August des Jahres 1914 jubelnd aus der Stadt verabschiedet wurden, unentwegt „weiter dem Feind entgegen“. Keine Strapaze war dabei zu groß und kein Hindernis stoppte ihren Weg. Brücken wurden von Pionieren gebaut, um Flüsse bequem überqueren zu können und die Truppen samt ihrer Ausrüstung auf die andere Flussseite zu transportieren. Sollte dies an manchen Stellen etwa der Artillerie mit ihren Protzen und Geschützen nicht möglich gewesen sein, so zog man das Material an einer flachen Stelle des Gewässers mit den Pferdestärken ihrer Sechs- und Mehrspänner einfach hindurch. Das Errichten von Brücken nahm in einigen Fällen weniger Zeit in Anspruch, als erst bis zur nächsten Überquerungsmöglichkeit zu marschieren. Ziel war es schließlich so schnell als möglich in die feindlichen Gebiete vorzudringen. Hier im Bild forcieren die Chemnitzer Kaiser-Ulanen mit ihren in der 40. (4. Königlich Sächsischen) Kavallerie-Brigade zusammengefassten Kameraden vom Königlich Sächsischen Karabinier-Regiment (2. Schweres Regiment) und der Reitenden Abteilung des 1. Feldartillerie-Regiment Nr. 12 einen Fluss im ostpreußischen Düna-Abschnitt der Ostfront.
Doch waren es all diese Mühen Wert für Kaiser und Vaterland zu kämpfen, in einem Krieg, der mit schnellen Siegen und Vorrücken der kaiserlichen Armee begann und am Ende in einem erbarmungslosen, sinnlosen Stellungskrieg und einem riesigen Fiasko für das deutsche Kaiserreich endete?!